wpe1.jpg (3838 Byte) TITEL01_GIF.gif (6222 Byte)TITEL02_GIF.gif (6794 Byte)
Bundesvorsitzender: Dipl.-Ing. Rudolf Reimann
rudolf.reimann@chello.at

Haus der Heimat
Steingasse 25
A-1030 Wien

Tel. ++43   1   718 59 05
Fax. ++43   1   718 59 06


Hier das Schreiben in serbischer Sprache

Sehr geehrte Gemeinderäte,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Jankovic!

Der Weltdachverband der Donauschwaben vertritt die Interessen der gegen Ende und nach dem 2. Weltkrieg vertriebenen oder geflüchteten Donauschwaben aus Ungarn, Rumänien und den Staaten des früheren Jugoslawien. Von den 1937 im Territorium Ex-Jugoslawiens lebenden ca. 510.000 Donauschwaben konnten ca. 250.000 flüchten.

250.000 blieben in Ex-Jugoslawien im Bewusstsein Ihrer Unschuld.

Sie wurden beim Einmarsch der unter Marschall Titos Kommando stehenden Partisanen aus Ihren Wohnstädten vertrieben, in Lager eingesperrt und teilweise zu Zwangsarbeit nach Russland verschleppt. – Rund 70.000 dieser Zivilisten und durchwegs Frauen, Kinder und alte Leute kamen in diesen Lagern zu Tode.

Hauptverantwortlich dafür ist Marschall Tito.

Unmittelbar nach Kriegsende wurden im Mai/Juni 1945 von Partisanen unter Titos Führung auf slowenischen Boden geschätzte 120.000 Personen ermordet und in slowenischer Erde verscharrt, wovon 800 Gräber von Tezno bis Kocevje zeugen. Unter diesen geschätzten 120.000 Getöteten sind auch 10.000 deutsche Kriegsgefangene und eine unbekannte Anzahl von Domobranzen und Weißgardisten slowenischer Herkunft, geschätzte 11.500 Personen.

Wir wissen nicht, wie viele Leute auf Goli Otok Ihr Leben verloren haben.

Verantwortlich für das Geschilderte ist Marschall Tito.

Angesichts dieser Gräueltaten ist es für uns unverständlich, dass nun der Stadtrat von Ljubljana beschlossen hat, diesem Tito ein Denkmal in Form der Benennung einer Straße nach ihm zu setzen. Es ist einer zivilisierten Stadt wie Ljubljana nicht würdig, eine Straße nach einem Menschen zu benennen, der für den grausamen Tod von tausenden Unschuldigen verantwortlich ist.

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates von Ljubljana,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Jankovic,

wir fordern Sie in aller Form auf, ihren Beschluss zu Benennung einer Straße nach Josip Broz Tito zurückzunehmen, um so zu zeigen, dass Sie sich von den Verbrechen jener Zeit und den Verursachern dieser Verbrechen distanzieren wollen.

hochachtungsvoll

Bernhard Krastl

Präsident

tito2.jpg (7901 Byte)
Hier das Schreiben in deutscher Sprache

 

wassertheurer.jpg (2248 Byte)

Mag. Dr. Wassertheurer Peter

Pressesprecher
Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft
Tel. ++43   1   710 91 50
Fax. ++43   1   718 50 06

zurück