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Bereit zum Dialog unter
Achtung des Gleichheitsgrundsatzes
Serbische Botschaft Wien: "Haben Verständnis für das Mögliche"
Serbien kennt die Anliegen der Donauschwaben genau und möchte alle offenen Fragen im Zuge der Annäherung Serbiens an die Europäische Union (EU) im Bereich der Möglichkeiten lösen.
Am 14. Mai 2010 wurde eine Delegation der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG) vom neuen serbischen Botschafter Milovan Boinovic in der Botschaft der Republik Serbien am Rennweg in Wien empfangen. Der DAG-Delegation gehörten Rudolf Reimann als Vorsitzender der DAG, Alexander May, Vizepräsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben, sowie der Pressesprecher der DAG, Peter Wassertheurer, an.
Wie Botschafter Boinovic in seinen Ausführungen betonte, sind die Anliegen der Donauschwaben der serbischen Regierung in Belgrad bekannt und man möchte Lösungen im Dialog gemeinsam erarbeiten. Boinovic betonte jedoch, dass es "derzeit aber noch keine definitiven Antworten" auf die Fragen der Donauschwaben gibt.
Reimann legte den Standpunkt der DAG wie folgt dar: "Es darf in allen Fragen keine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes geben." Die DAG sei nach Reimann für den angebotenen Dialog offen, werde an der Lösungsfindung konstruktiv mitarbeiten, unterstrich aber in aller Deutlichkeit, dass "die Donauschwaben bei Restitutionsfragen nicht diskriminiert und damit als EU-Bürger zweiter Klasse behandelt werden dürfen." Dieser Grundsatz gilt für die DAG als eine Grundvoraussetzung für jede gemeinsame Lösungsfindung!
Alexander May zeigte sich zufrieden über das serbische Angebot zum Dialog und meinte, dass die moralische Rehabilitation eine wichtige Grundlage für das gemeinsame Arbeiten an Lösungen darstellt. Nach May wären Worte der Entschuldigung und des Bedauerns von Seiten des serbischen Präsidenten oder des serbischen Parlaments eine fruchtbare Grundlage für den gemeinsamen Dialog.
Boinovic meinte abschließend, dass Serbien den Annäherungsprozess an die EU nutzen möchte, um alle offenen Frage zu lösen, wobei das donauschwäbische Thema ein Teil des Gesamtkonzepts ist." Das Ziel aller Bemühungen ist nach Boinovic der EU-Beitritt Serbiens.
Reimann betonte, dass die DAG das Bemühen Serbiens, Mitglied der EU zu werden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten im In- und Ausland wohlwollend unterstützen wird. Botschafter Boinovic sprach sich im Gegenzug für die Fortführung des Dialogs mit der DAG aus und wird sich um einen Termin der DAG in Belgrad bemühen.
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Mag. Dr. Wassertheurer
Peter Pressesprecher Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft Tel. ++43 1 710 91 50 Fax. ++43 1 718 50 06 |