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Wien, am 16. Juli 2010
10 Jahre
Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm
Tolle Bilanz: 500.000 Besucher bisher!
Die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft (DAG) in Österreich gratuliert
den Verantwortlichen des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm (DZM) zu seinem
10-jährigen Bestandsjubiläum. Die Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum besteht
jedoch schon seit Juli 1998. In der Festrede zeichnete Heribert Rech, Innenminister und
Beauftragter des Landes Baden-Württemberg für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedlung,
den Weg dieses beeindruckenden Museums seit seiner Eröffnung von 2000 nach, das neben
einer Dauerausstellung zur Geschichte der Donauschwaben bisher über 50
Sonderausstellungen auf seinen 1.500 Quadratmetern zeigen konnte. Als Beispiel darf hier
auch die sehr erfolgreiche Ausstellung "Daheim an der Donau" hingewiesen werden.
Für Sabine Mayer-Dölle, Ulmer Bürgermeisterin und Stadträtin für die Bereiche
Soziales und Kultur, erfüllt das DZM auch eine europapolitische Funktion, indem es als
Dialogzentrum Themen der Gegenwart und der Zukunft aufwirft und unter Beteiligung aller
Donauländer diskutiert. Stiftung und Museum stellen sich nämlich nach dem
Bundesvertriebenengesetz zur Aufgabe, die "kulturelle Tradition und das Kulturgut der
Donauschwaben zu bewahren, indem sie Geschichte, Kultur und Landschaft umfassend
dokumentiert, Kulturgut sammelt und präsentiert sowie der landes- und volkskundlichen
Forschung über die donauschwäbischen Herkunftsgebiete zugänglich macht. Sie soll
zugleich das Wissen über die südöstlichen Nachbarn verbreiten und vertiefen, um auf
diese Weise einen Beitrag zur Verständigung in Europa zu leisten." Zur
Jubiläumsfeier waren daher auch Lazar Comanescu, Botschafter von Rumänien, Rita
Chiovini, Konsulin am Generalkonsulat München der Republik Ungarn, Ante Cicvaric als
Generalkonsul der Republik Kroatien und Pero Jankovic vom Generalkonsulat der Republik
Serbien gekommen. Zu den weiteren Gästen zählten Ivo Gönner, Oberbürgermeister der
Stadt Ulm, Thomas Linder, Referatsleiter beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien, und Bernhard Krastl als Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater
Schwaben und als Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben. "500.000
Besucher können nicht irren", meint DAG-Bundesvorsitzender Rudolf Reimann, der
"dem DZM noch eine erfolgreiche Zukunft wünscht."
Weitere Informationen unter:
Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1
D-89077 Ulm
www.dzm-museum.de
info@dzm-museum.de
Tel. ++ 49/(0)731-96254-0
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Mag. Dr. Wassertheurer
Peter Pressesprecher Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft Tel. ++43 1 710 91 50 Fax. ++43 1 718 50 06 |