
Festsaal im Haus der Donauschwaben
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Vielfältige Tätigkeit
Die Aktivitäten im Haus der Donauschwaben vollziehen sich
auf mehreren Ebenen. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
noch auf Wertung und Reihenfolge:
- Sammlung von einschlägigen Büchern und Materialien für die
Bibliothek und das Archiv.
- Herausgabe von Publikationen und Förderung solcher von und
über donauschwäbische Problematik, einschließlich drei Folgen "Mitteilungen"
mit Verzeichnissen der "Donauschwäbischen Bibliothek" (1979, 1983 und 1987)
- Buchausstellungen und Präsentationen mit Lesungen.-
Wissenschaftliche Tagungen, Vorträge und Symposien (1972, 1975, 1984).
- Veranstaltungen mit Trachten-, Sing- und Tanzgruppen aus den
USA, Brasilien, Ungarn u.a.
- Vorträge (auch mit Lichtbildern) von und über Donauschwaben
und deren Nachbarn.
- Durchführung von Ausstellungen donauschwäbischer Künstler
(Franz P. Schumbach 1968 und 1978, Josef de Ponte 1974, Paul Schuß, Viktor Stürmer 1980,
Kollektivausstellung 1984 mit Josef Elter, Karl Franz Fürst, Franz Glanz, Robert
Hammerstiel, Franz Kohler, Franz Schäffer, Franz Schumbach, Oskar Sommerfeld, Viktor
Stürmer, Anton Tiel und Andreas Urteil. Dokumentation von Oskar Feldtänzer
"Österreichs Ansiedlungswerk im Südosten" 1991.
- Koordination der Schriftenreihe "Donauschwäbische
Beiträge" von Salzburg aus (seit 1949 erschienen 89 Nummern).
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Donauschwäbisches
Kulturzentrum
Am 20. Mai 1989 wurde der gemeinnützige Verein
"Donauschwäbisches Kulturzentrum" gegründet. Der Verein verfolgt die selben
Ziele wie die "Haus der Donauschwaben Ges.m.b.H.", arbeitet aber ungleich
kostengünstiger und unbürokratischer.
Am 29. September 1989 wurde dem Verein von der "Haus der Donauschwaben
Ges.m.b.H." das Haus mit seinen Einrichtungen und Aufgaben übertragen und zugleich
die Auflösung der Ges.m.b.H. beschlossen.
Die Mitgliedschaft beim "donauschwäbischen Kulturzentrum" kann von natürlichen
und juristischen Personen durch Leistung eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Betrages
von derzeit ATS 5.000,-- und Billigung des Ausschusses, erworben werden.
Die zur Erreichung des Vereinszweckes weiter erforderlichen Mittel sollen ducrh Spenden,
Vermächtnisssen und sonstige Zuwendungen aufgebracht werdn. Allen Förderern, die
mindestens ATS 1.000,-- auf das Konto 117606 bei der Salzburger Sparkasse einzahlen, wird
eine Urkunde darüber im Haus der Donauschwaben feierlich überreicht. Nach Zahlung von
ATS 20.000,-- wird der Name des Förderers in die Ehrentafel in der Eingangshalle des
Hauses der Donauschwaben eingraviert.
Aufgaben für die Zukunft
- Herausgabe und Förderung sowie Vertrieb einschlägigen
Schrifttums.
- Sammlung von Publikationen und Archivmaterial zur
Einverleibung in die "Donauschwäbische Bibliothek", bzw. in das
"Donauschwäbische Zentralarchiv".
- Aufbau und Betreuung eines Museums über das österreichische
Ansiedlungswerk im Südosten Europas, sowie über die Eingliederung der Donauschwaben in
Österreich nach dem 2. Weltkrieg.
- Veranstaltung von wissenschaftlichen und kulturellen
Tagungen, Ausstellungen, Vorträgen u.ä.
Schon jetzt aber ergeht der Aufruf an die Besitzer
einschlägiger Dokumente und Publkikationen, diese dem "Donauschwäbischen
Archiv" bzw. der "Donauschwäbischen Bibliothek" zu überlassen.
Ein weiterer Aufruf ergeht an alle, an der Verwirklichung dieser Ziele mitzuarbeiten und
dem gemeinnützigen Verein "Donauschwäbisches Kulturzentrum" beizutreten.
Institutionen im Haus der
Donauschwaben
- Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen Gruppe Süd. 1948
gegründet und vom Innenministerium genehmigte Zusammenfassung der Landsmannschaften
deutscher Vertriebener.
- Verein Salzburger Donauschwaben. 1951 konstituierte
Landsmannschaft der Donauschwaben im Lande Salzburg.
- Verband Katholischer Donauschwäbischer Akademiker und
Hochschüler (VKDA/H). Aus der katholischen Flüchtlingsseelsorge hervorgegangen, trug er
Wesentliches zur geistigen Standortfindung der Donauschwaben bei und leistete praktische
Hilfe bei Eingliederung und Auswanderung.
- Wochenschrift "Neuland". 1948 gegründet und mehr
als 30 Jahre Verbindungsglied der Donauschwaben in 31 Länder der Erde.
- Verein Franztaler Ortsgemeinschaft. 1975 gegründete
Heimatortsgemeinschaft, die mit ihren schönen Heimattrachten das Bild bei vielen
festlichen Veranstaltungen schmückte.
- Donauschwäbische Bibliothek. Als "Donauschwäbisches
Zentralarchiv" begonnen, entwickelte diese sich in einem Zeitraum von mehr als 20
Jahren zu einer Spezialbibliothek mit dem Schwerpunkt "Wanderbewegungen auf dem
Gebiet der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie" mit über 15.000
erfaßten Titeln. Durch einen Schenkungsvertrag vom 1. Juni 1988 übernahm das Salzburger
Landesarchiv für das Land Salzburg die Betreuung und den Ausbau der Bibliothek.
Die Verwantwortung und Haftung für das Haus der
Donauschwaben in Salzburg haben die jeweiligen Geschäftsführer getragen. Sie übten ihre
Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Folgende Herren standen bisher dem Haus der Donauschwaben
als Geschäftsführer zur Verfügung:
Hans Awender
Prof. Karl Gauß
Dent. Josef Heidenfelder
Prof. Jakob Pfister
Prof. Franz Roth
MR Dr. Hans Schreckeis
Dir. Fritz Schuhmacher
Karl Wilhelm
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