MATTHIAS WANKO Name Matthias WANKO
Geburtsdatum 03. Oktober 1930
Geburtsort und -land Neubeschenowa - Rum. Banat
Angaben zur eigenen Vertreibung 17. Sept. 1944 Hatzfeld - Sigmundsfeld - Rusolfsgnad - Titel - Zombor - Baja - Veszprem - Ödenburg - Wr. Neustadt - Gerichtsberg - Hainfeld, am 23. Oktober 19444 Ankunft in Wilhelmsburg,. 6 Monate Knecht bei Bauern. 20. März 1945 wieder Flucht nach Westen über Amstetten - Haag - Steyer - Wels - Ried i.I. - Braunau - Oberndorf a.d.S.
Ankunft in Österreich 24. APril Endstation der Flucht in Anthering
Lager - wo und bis wann nie
Funktion in der Landsmannschaft Landesobmann des Vereines der Salzburger Donauschwaben seit 1994
erreichbar:
Dienstlich
Salzburger Donauschwaben
Friedensstrasse 14
Postfach 116
A-5033 SALZBURG
Privat Matthias Wanko
Anif 255
A-5081 ANIF
Berufliche Ausbildung Nov. 1947 Beginn einer Lehre als Tapezierer. 12.April 1957 Meisterprüfung. 1. Juli 1957 Betriebsgründung in Salzburg. 2. Nov. 1967 Übersiedelung in das neu errichtete Wohn- und Geschäftshaus in Anif bei Salzburg. 2. Mai 1992 Betriebsübergabe an meinen Sohn Richard.
Sonstige Angaben Sehr schöne Kindheit im Banat: Neubeschenowa war eine deutsche Gemeinde mit ca. 2.800 Einwohnern, nur 54 Personen sind am 17. Sept. 1944 geflüchtet, die Gemeinde liegt 14 km westlich von Temeschburg. Meine Vorfahren kamen von der Mosel, die Gegend rund um Trier. Um 1742 wurde unser Ort besiedelt, (zum zweiten Mal, die ersten starben am Sumpffieber). Von meinen Ahnen erbte ich Musikalität und Stimme. So war mein Vater mit zwei Söhnen bei der Gründung des ersten Flüchtlingschors im Lehener Lager in Salzburg dabei, dies war im Nov. 1947, Lehrer war Lehrer Josef Appelshofer.
Es folgten 10 Jahre Mitwirkung in der Donauschwäbischen Volkstanzgruppe. 1951 Salzburger Rundfunkvolksliederchor bis 1953. Gleichzeitig Bau eines Eigenheimes in der St. Peter Siedlung. 1953 Eintritt in den Salzburger Rundfunk und Mozarteums Kammerchor. In der Karwoche 1954 erstes Gastkonzert in der Piccolo Scala di Milano. Beginn eines Gesangsstudiums neben meiner beruflichen Tätigkeit. Von 1960 - 1965 Mitwirkung im Kammerchor der Salzburger Festspiele, in den Opern, Troubadour - Iphigenie in Aulis - Idomeneo - Lucio Silla - Macbeth und Le nozze (Die Hochzeit) ein Balett von Strawinsky.
So war es eine gute Fügung des Schiksals, daß unsere Flucht in Salzburg endete, und mein Leben gleich 2 Bestimmungen bekam: eine Berufliche und eine Künstlerische. Mein Leben ist ein wunderschöner Traum, hoffentlich darf ich ihn noch eine Weile träumen.
Seit 1964 verheiratet (immer noch mit der gleichen Frau), 2 Söhne 1965 und 1966, sowie 3 Enkelkinder.
Meine Aufgaben als Obmann:
Als Zeitzeuge die Verbindung zu den in Österreich geborenen zu erhalten, zu dokumentieren was einmal war für spätere Gemnerationen. (siehe 3. Symposium in Salzburg - Geschichtsbild der Donauschwaben im Spiegel des Fernsehens). Aber auch Bindeglied sein zwischen den Donauschwaben in aller Welt. Und Hilfe für die alten Menschen im rumänischen Banat.