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Haus der Heimat, Wien

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG)

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Termine

Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Pressedienst der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG)

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Pressedienst des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)
PA2013-21; 27.07.2013

VLÖ: Der Weg zur offiziellen Anerkennung der deutschsprachigen Volkgruppe als autochthone Minderheit in Slowenien

Podiumsdiskussion im südsteirischen Ehrenhausen


Zu einer Forums- und Publikumsdiskussion unter dem Veranstaltungstitel „Die Anerkennung  – der Weg zur verfassungsmäßigen Verankerung der deutschsprachigen Volksgruppe als autochthone Minderheit in Slowenien“ lud das „Grenzüberschreitende Regionalmuseum mit historischem Archiv Steiermark – Štajerska“ am 25. Juli in das südsteirische Ehrenhausen.


Im Kreise von über 300 Veranstaltungsteilnehmern diskutierten unter anderem Außenamts-Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, Univ.Prof. Dr. Stefan Karner, die Obfrau des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen-Brücken in Marburg, Veronika Haring, und die Obfrau der Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer, Ingeborg Mallner, über den Status Quo der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien, die Bestrebungen und Perspektiven, damit dieser Volksgruppe der längst überfällige offizielle und verfassungsmäßige Status als autochthone Minderheit in Slowenien zuerkannt wird.


Staatssekretär Lopatka betonte, dass wohl noch ein gewisser Weg zur offiziellen Anerkennung zu beschreiten sein wird – eine Meinung die Univ.Prof. Stefan  Karner teilte, gleichzeitig aber darauf hinwies, dass eine offizielle Anerkennung der deutschen Volkgruppe aufgrund der slowenischen Verfassung längst überfällig wäre. Slowenien sei ein einziger großer Friedhof, egal wo man graben würde, fände man Menschenknochen, so Karner ergänzend.


Kulturvereins-Obfrau Veronika Haring berichtete eindrucksvoll über die Lebensrealität der deutschen Minderheit und über die nach wie vor bestehenden Ressentiments der deutschen Volksgruppe gegenüber.


VLÖ-Bundesvorsitzender DI Rudolf Reimann, der gemeinsam mit VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller ebenfalls nach Ehrenhausen gereist war, äußerste sich erschüttert darüber, dass sich Slowenien noch immer gegen eine offizielle Anerkennung der deutschen Volksgruppe stemmt, im Kontext eines vereinten Europas sei diese Situation jedenfalls ein Hohn, dem wohl nur eine fundamentalistische Sichtweise zugrunde liegen könne, so Reimann.


VLÖ-Generalsekretär Kapeller zeigte sich überzeugt, dass Österreich eine wichtige Position im ostmitteleuropäischen Staatenverbund einnehme: „Österreich sollte doch mit entsprechendem Nachdruck auf die Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien pochen und drängen. Es geht um Emotionen, geschichtliche Wahrheit und um das Europa der Menschenrechte, der kulturellen und sprachlichen Vielfalt. Dies gilt es unermüdlich einzufordern – und wir werden es auch tun“, so Kapeller abschließend.




Ehrenhausen_800.jpg

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